Corona - Aufschwung für Online-Lernen?

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Flächendeckende Schulschließungen wie in anderen europäischen Ländern gibt es bisher in Deutschland nicht. Doch die Meldungen von geschlossenen Schulen in verschiedenen Bundesländern nehmen zu. Für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die kurz vor den Abschlussprüfungen stehen, wäre das alles andere als erfreulich. In den Kultusministerien wird bereits überlegt, was zu tun wäre, wenn es doch dazu kommt. Und auch Anbieter von Tools für Online-Lernsettings haben sich schon damit beschäftigt. Eventuell führt die aktuelle Situation rund um die Ausbreitung des Corona-Virus zu einem Aufschwung digitalen Lehren und Lernens, auch wenn sie sonst vor allem mit Unsicherheit und Sorgen verbunden ist.

In Sozialen Netzwerken, wie etwa in der Facebook-Gruppe „Medienpädagogik“, tauscht man sich über geeignete Formate digitalen Unterrichts aus. Die Mitglieder sammeln kollaborativ geeignete Tools in einem Etherpad. Ein Schweizer Lehrer und Vorreiter des Lehren und Lernens mit digitalen Medien hat spontan den YouTube-Kanal „DigiFernunterricht“ aufgelegt, in dem er solche Lernwerkzeuge vorstellt. Das Unternehmen Imsimity stellt kostenfrei seinen Cyber-Classroom zur Verfügung – sicherlich nicht ohne Hintergedanken, aber für einige Lehrende gerade möglicherweise hilfreich.

Vielleicht können aus dieser Krise wenigstens in Hinblick auf digitale Bildung etwas Positives aus der aktuellen Situation mitnehmen: Der Nutzen von digitalen Lernhelfern muss zur Zeit nicht hinterfragt werden, sondern ist deutlich sichtbar. Man wird sehen, was bleibt, wenn die „Corona-Krise“ überwunden ist – vielleicht sind es dann auch Memes mit Sprüchen wie diesen, die gerade im Netz kursieren: „Warum bleiben in Deutschland die Schulen offen? Weil man mit Tageslichtprojektoren und Videorekordern keinen Online-Unterricht machen kann.“

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