D.I.A. Digitalisierungsoffensive startet

Allgemein

Hotel Aspethera Paderborn

Inklusion

Medienentwicklungsprojekt

Medienkompetenz

Allgemein
Forschung
Praxis
Qualifizierung
BBW Brakel
Bewegtbild
Dialog
Evaluation
Holding
Hotel Aspethera Paderborn
Inklusion
Kolping-Bildungszentren Südwestfalen
Mediendidaktik
Medienentwicklungsprojekt
Medienkompetenz
Methode
Multiplikator*innen
News
Tool
Webinar

„Chancen auch für Menschen mit Behinderung schaffen“

Während #ko.vernetzt die Digitalisierung im Kolping-Bildungswerk Paderborn insgesamt in den Blick nimmt, hat ein weiteres Projekt aus dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Schwerpunkt Inklusion und digitale Medien in der beruflichen Bildung seine Arbeit aufgenommen. Hier lassen sich sicherlich Schnittstellen und Gemeinsamkeiten ausmachen.

Der Startschuss für das Projekt „D.I.A. Digitalisierung.Inklusion.Arbeit“ ist gefallen. Die Stiftung KOLPING-FORUM Paderborn, die Universität Bielefeld und der Paderborner Mediendienstleister RLS jakobsmeyer werden durch das Projekt die Potentiale des digitalen Wandels auch für die Zielgruppe der Menschen mit Handikap fruchtbar machen.

„Die ganze Welt redet über Digitalisierung, Da stellen wir uns die Frage, wie unsere Mitarbeiter, ob mit oder ohne Behinderung, konkret von der digitalen Entwicklung profitieren können“, skizziert die Stiftungsvorsitzende Regina Schafmeister die Grundidee des Projekts. „Wir werden für den Hotelalltag technische Lösungen entwickeln, die das Arbeiten für unsere Mitarbeiter einfacher und stressfreier machen. Es geht keinesfalls darum, Arbeitsplätze durch digitale Tools wegzurationalisieren, sondern mittels modernster Technik Hilfestellungen anzubieten, um die vorhandenen Aufgaben leichter bewältigen zu können und für alle Zielgruppen innerhalb der Belegschaft individuelle Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen“, so Schafmeister weiter. Ein mögliches Beispiel: Die Mitarbeiter im Housekeeping bekommen ein Tablet gestellt, über das sie eine Beschreibung erhalten, wie ein fertiges Zimmer auszusehen hat. Durch eine individuelle Registrierung erkennt das System, um welchen Mitarbeiter und ggf. um welche Behinderung es sich handelt. Die Visualisierung des Zimmers inklusive der dargelegten Arbeitsschritte ist individuell auf die jeweiligen Beeinträchtigungn, z. B. eine Seh- oder Hörbehinderung, abgestimmt. Diese Tools müssen jedoch erst noch entwickelt werden. „Dazu haben wir Experten aus Wissenschaft und Praxis, die uns auf diesem Weg begleiten“, erklärt Kolping-Digitalisierungsexperte Ralf Willner. „Die Universität Bielefeld ist für die inhaltliche und medienpädagogische Aufbereitung der Inhalte zuständig, die Firma RLS kümmert sich um die technische Umsetzung“, so Willner.

Das Projekt wird ebenso wie #ko.vernetzt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie durch den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) gefördert.

Fotogalerie

Kommentare

Zum Anfang der Seite